Abgeordnete im Hessischen Landtag

Pressespiegel:

28. September 2015

Wie gelingt die notwendige gesellschaftliche Transformation?

Rückblick auf "Europa neu begründen" im Club Voltaire am 20. September

Am 20. September diskutierte Andrea Ypsilanti auf Einladung von Business Crime Control e. V. und KunstGesellschaft e.V. im Club Voltaire über Europa und gesellschaftliche Transformation. Elfriede Hart lässt für den Blog bzw-weiterdenken die Veranstaltung Revue passieren.


Wie gelingt die notwendige gesellschaftliche Transformation? Ein Abend mit Andrea Ypsilanti.

Von Elfriede Harth

„Die Friedensnobelpreisträgerin Europa ist gescheitert” – mit dieser Diagnose eröffnete Andrea Ypsilanti, SPD-Abgeordnete im Hessischen Landtag und Mitbegründerin des Instituts für Solidarische Moderne, am vergangenen Sonntag eine Veranstaltung zum Thema „Europa neu begründen” im Club Voltaire in Frankfurt.

Europa sei gescheitert, weil die EU verantwortlich sei für Zehntausende von Toten an ihren Grenzen und viel Not und Elend und steigende Selbstmordraten in den von der Austeritätspolitik geschüttelten Mitgliedsstaaten. Und sie zitierte Georg Sesslen, der in der TAZ schrieb Europa sei geworden: „ein postdemokratisches, neoliberales Kuddelmuddel nationaler und oligopolistischer Interessen, ein Experimentierfeld für neue Regierungs- und Verwaltungsformen jenseits demokratischer Legitimierung; gegenseitige ökonomische Erpressung bis an den Rand von Wirtschafts- und Bürgerkrieg; Lobbyismus und Verschmelzung von Politik und Wirtschaft in groteskem Ausmaß; eine Politik, in der Banken wichtiger sind als Menschen; eine Regierungsform, die über das Schicksal der Gesellschaften in Geheimverhandlungen zum TTIP bestimmt, jenseits der Parlamente, jenseits der Öffentlichkeit: Ein Europa, das als Eurozone auf den Hund gekommen ist.”"

Der vollständige Text findet sich hier.


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