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13. April 2010
Der Weg aus der Systemkrise des Wirtschaftens

Denkanstoß für eine integrierte Strategie gegen die universelle Finanz-, Klima- und Ressourcenkrise

Eine Denkschrift von Andrea Ypsilanti und Hermann Scheer
Eine Krise - so der Philosoph Jürgen Habermas- bezeichnet einen untragbar gewordenen Zustand, der mit herkömmlichen Denk- und Handlungsweisen nicht mehr zu kurieren ist, aber die erforderlichen Gestaltungsalternativen noch nicht vorliegen oder nur mangelhaft ergriffen werden. Genau das trifft auf die weltweit grassierende Wirtschaftskrise zu, so die Autoren.

Hermann Scheer und Andrea Ypsilanti analysieren in ihrer Denkschrift die wesentlichen Gründe der Krise und entwickeln eine politische Wirtschaftsstrategie. Sie versuchen damit einen zeitgemäßen und problemgerechten Beitrag zur Aktualisierung unserer politischen Ökonomie zu leisten.


Mit dieser Denkschrift projizieren sie ihre Perspektivüberlegungen auf die bundespolitische und die darüber hinaus gehende politische Handlungsebene.
Das zentrale Augenmerk des Papiers liegt im integrierten Politikansatz zur Überwindung der Finanz-, Klima- und Ressourcenkrise.


Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Wendezeit: Die Krise des Wirtschaftens als politische Vertrauenskrise

1. Das Gebot: Drei Krisen – eine Strategie!
2. Die wirtschaftliche Inkompetenz der neoliberalen Doktrin
3. Die Grenzen neoliberaler Globalisierung
4. Universelle Einsichten zur Neustrukturierung der Wirtschaftsordnung
5. Programm-Keynesianismus: Die Verknüpfung sozialökonomischer Strukturpolitik mit Konjunkturpolitik
6. Ressourcenwechsel als „systemischer“ Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsbasis
7. Produktivitätssteigerungen der Gemeingüter
8. Die politische Orchestrierung des wirtschaftlichen Wandels
9. Die Richtungsentscheidung für freie Lebenssicherheit


Die Denkschrift kann über das Landtagsbüro von Andrea Ypsilanti in Wiesbaden bezogen werden: a.ypsilanti@ltg.hessen.de